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		<title>Luigi</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoshi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mafiaboss war zufrieden. Heute hatte ihn noch niemand enttäuscht. &#8222;Luigi?&#8220; &#8222;Ja?&#8220; &#8222;Hast du mich enttäuscht?&#8220; &#8222;Nein.&#8220; Der Mafiaboss nickte gönnerhaft. Es war wirklich ein perfekter Tag.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=existiertleiderschon.wordpress.com&amp;blog=7061212&amp;post=1371&amp;subd=existiertleiderschon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mafiaboss war zufrieden. Heute hatte ihn noch niemand enttäuscht.<br />
&#8222;Luigi?&#8220;<br />
&#8222;Ja?&#8220;<br />
&#8222;Hast du mich enttäuscht?&#8220;<br />
&#8222;Nein.&#8220;<br />
Der Mafiaboss nickte gönnerhaft. Es war wirklich ein perfekter Tag.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/existiertleiderschon.wordpress.com/1371/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/existiertleiderschon.wordpress.com/1371/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/existiertleiderschon.wordpress.com/1371/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/existiertleiderschon.wordpress.com/1371/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/existiertleiderschon.wordpress.com/1371/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/existiertleiderschon.wordpress.com/1371/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/existiertleiderschon.wordpress.com/1371/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/existiertleiderschon.wordpress.com/1371/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/existiertleiderschon.wordpress.com/1371/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/existiertleiderschon.wordpress.com/1371/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/existiertleiderschon.wordpress.com/1371/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/existiertleiderschon.wordpress.com/1371/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/existiertleiderschon.wordpress.com/1371/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/existiertleiderschon.wordpress.com/1371/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=existiertleiderschon.wordpress.com&amp;blog=7061212&amp;post=1371&amp;subd=existiertleiderschon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Eingequetscht</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 18:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoshi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Inspektor Cobbs nahm die Zigarre aus dem Mund und warf sie in die Nacht hinaus. Dann sah er die Fassade des Leichenschauhauses hoch. Obwohl das Gebäude direkt an einer grossen Strassenkreuzung lag, war es kaum beleuchtet. Die Fenster klafften wie schwarze Löcher in der Mauer. Es war kalt. Ein Hund bellte schon die ganze Zeit. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=existiertleiderschon.wordpress.com&amp;blog=7061212&amp;post=1364&amp;subd=existiertleiderschon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inspektor Cobbs nahm die Zigarre aus dem Mund und warf sie in die Nacht hinaus. Dann sah er die Fassade des Leichenschauhauses hoch. Obwohl das Gebäude direkt an einer grossen Strassenkreuzung lag, war es kaum beleuchtet. Die Fenster klafften wie schwarze Löcher in der Mauer. Es war kalt. Ein Hund bellte schon die ganze Zeit. Autos fuhren kaum welche.<br />
Cobbs trat ein und ging den in Dämmerlicht getauchten Gang entlang. Im Büro des Aufsehers flackerte Kerzenschein. Es war niemand dort. Auf der Treppe nach unten begegnete er zwei müden Hilfskräften, die aus dem Sezierraum kamen. Ihre Schicht war zu Ende.<br />
Für Cobbs fing sie gerade erst an.<br />
Im Raum des Autopsiemeisters leuchteten grelle Neonröhren von der Decke. Die Bezeichnung „Meister“ war zwar seltsam, aber in seinen zwanzig Jahren Dienst hatte ihn noch nie jemand anders genannt. Der Meister stand mit dem Rücken zu Cobbs, leicht gebeugt und in diesen alten, fleckigen Kittel gehüllt. Schütteres, weisses Haar umkränzte seine Halbglatze. Im runzeligen Nacken waren einige Leberflecke zu sehen. Der Meister drehte sich nicht um.<br />
„Ah, Herr Cobbs“, sagte er. „Zurück aus Amerika?“<br />
„Sehr witzig“, knurrte Cobbs.<br />
So war der Meister. Ritt auf Details wie Namen herum. Was ihn vielleicht auch so genial machte.<br />
Der alte Mann trat zur Seite und gab Cobbs den Blick frei. Auf dem Seziertisch lag die Leiche.<br />
Nicht mehr als dreissigjährig. Markantes, aber sanftes Gesicht. Hinter der kalten Stirn hatte wohl ein träumerischer Geist gesteckt. Ein Maler. Oder Musiker.<br />
„Zeitpunkt des Todes: vor etwa zehn Stunden. Am Tatort …“<br />
„Hat man einen Stofffetzen gefunden“, ergänzte Cobbs. „Bleiben Sie bei der Leiche.“<br />
Etwas beleidigt fuhr der Autopsiemeister mit dem Finger an die Nase. Dann fuhr er fort.<br />
„Mehrere Quetschungen und Prellungen. Vor allem Quetschungen. Besonders an den Hüften. Die Handknochen sind stark zertrümmert. Vermutlich von etwas Grossem, Schwerem. Gut möglich, dass der Mann kurz vor seinem Tod zwischen zwei Dingen eingequetscht worden ist.“<br />
Cobbs verzog die Lippen. „Sie sind gut darin, um den heissen Brei herumzureden. Es ist klar, woran der Mann gestorben ist. Das sehe sogar ich.“<br />
Erneut fuhr sich der Autopsiemeister an die Nasenspitze. „Ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse. Oder Sie sehen nur das, was Sie sehen wollen.“<br />
„Ich sehe es so: der Mann wurde …“<br />
„Zwischen zwei Terminen eingequetscht.“ Ärgerlich winkte der alte Mann ab. „Ist ja gut. Sie haben gewonnen.“<br />
Cobbs lächelte ausdruckslos. „Das wollte ich eigentlich nicht sagen. Aber jetzt, wo Sie mich darauf hinweisen … sieht es ganz danach aus.“<br />
Der Autopsiemeister nickte. „So sieht es aus.“<br />
Cobbs schüttelte den Kopf. „Eingequetscht wie eine Tomate. Wie erniedrigend.“<br />
„Und der Mörder?“<br />
„In ein paar Stunden steckt er im Gefängnis.“<br />
„Überheblich wie immer, Herr Cobbs. Passen Sie auf. Vielleicht stecken Sie mal in der Klemme. Und niemand hilft gerne überheblichen Menschen.“<br />
Cobbs erwiderte nichts.<br />
Stattdessen umrundete er ein paar Mal den Seziertisch und besah sich die Leiche von allen Seiten. Vor zehn Stunden noch ein Mensch, jetzt nur noch ein Objekt.<br />
Es gab Leute, die sich selbst zwischen ihren Verpflichtungen einquetschten. Die mehrere wichtige Dinge, die eigentlich nicht wichtig waren, auf einmal tun wollten und deshalb ums Leben kamen. Dann aber gab es solche &#8211; und zu denen gehörte zweifellos das Opfer-, die von <em>anderen </em>eingequetscht <em>wurden.</em> Sie wollten sich mit jemandem treffen, mit einer vielbeschäftigten Frau vielleicht, oder mit einem Workaholic-Freund, und merkten nicht, dass sie für jene vollkommen unwichtig waren. Sie wurden von diesen Menschen bloss zwischen deren Yogastunde und den Zahnarzttermin gequetscht. Oder zwischen den Klavierunterricht und das Tattoostechen. Die Aikido-Lektion und die Tanzübung. Achtlos und genervt. Als ob sie ein notwendiges Übel wären. Kein Wunder, hielt man da nicht lange durch.<br />
„Worüber denken Sie nach?“<br />
Cobbs brummte. „Über meinen Job.“<br />
Damit wandte er sich von der Leiche ab und ging, ohne sich zu verabschieden.<br />
Als Cobbs nach draussen kam, hatte es zu schneien begonnen. Ein beissender Wind wehte und riss die letzten Herbstblätter von den Bäumen. Auf dem Asphalt hatten sich dunkle Pfützen gebildet. Schnee, der sich wieder in Wasser verwandelte.<br />
Lebende, die sich in Tote verwandelten.<br />
Cobbs stieg in seinen alten Käfer und liess die Scheibenwischer laufen. Für einen Augenblick sass er einfach nur da. Dann startete er den Motor und fuhr los.<br />
Einer der zwei Autoscheinwerfer war ausgefallen, weshalb die Strasse nur schlecht zu sehen war. Ab und zu leuchtete am Strassenrand ein Fenster. Henzingen war eigentlich ein ruhiges Städtchen. Ein ruhiges Städtchen mit ruhigen Leuten. Sogar die Hunde waren ruhig. Meistens. Und doch hatte Cobbs Arbeit. Viel Arbeit. Weil es nicht immer ruhig war. Cobbs lauschte. Er glaubte, in der Ferne immer noch das Hundegebell zu hören. Doch das war natürlich Einbildung.<br />
Die Auffahrt zum Haus war breit und von Hecken gesäumt. Das Garagentor glänzte. Das zweite Stockwerk lag im Dunkeln. Seine Frau schlief wahrscheinlich bereits. Mit einem Ruck zog er die Handbremse und stieg aus. Während er auf die Haustür zuging, warf er einen Blick über die Schultern. Dort, zwei oder drei Strassen weiter, war es geschehen. In der Nachbarschaft. Um hinzukommen, brauchte man nicht einmal das Auto zu nehmen. Das Fahrrad oder die eigenen Füsse reichten.<br />
Er hätte schon früher daran denken sollen, die Dienstwaffe mitzunehmen. Dann hätte er sich diesen Besuch sparen können.<br />
Cobbs seufzte und schaltete das Licht im Flur an. Alles war blitzblank aufgeräumt. Anna.<br />
Vorsichtig, um kein lautes Geräusch zu verursachen, stieg er die Treppenstufen hoch in den zweiten Stock. Er öffnete die Tür zum Schlafzimmer einen Spalt breit. Das Licht fiel direkt auf die Kommode.<br />
Anna? Er hörte ihr Atmen nicht.<br />
„Du bist wieder zu Hause.“<br />
Cobbs drehte sich langsam um. Sie stand im Flur. Über dem Nachtkleid trug sie den Morgenmantel.<br />
„Ja“, erwiderte er.<br />
„Aber du musst bald wieder gehen, habe ich Recht?“<br />
„Ja.“<br />
„Warum? Warum tust du dir das an?“ Sie schüttelte den Kopf.<br />
„Ich muss.“<br />
Cobbs ging zur Kommode, öffnete die oberste Schublade und nahm seine Dienstwaffe.<br />
„Es gefällt mir nicht, wenn du dieses Ding nimmst. Nie.“<br />
„Anna“, sagte. Unauffällig liess er ein kleines Gerät in der Jackentasche verschwinden. Es besass einen Knopf – drückte man ihn, waren zwei Streifenwagen sofort zur Stelle. „Der Mord geschah in unserer Nachbarschaft. Ich will ihn so schnell wie möglich aufklären. Das musst du verstehen.“<br />
Sie erwiderte nichts.<br />
Erst, als er die Treppe hinunterstieg und in die Küche ging, folgte sie ihm.<br />
Er riss mit zitternden Händen den Kühlschrank auf und nahm die Packung Milch.<br />
„Nein“, sagte sie.<br />
Doch er hörte nicht auf sie. Er nahm das Pulver und mixte den Milchshake.<br />
„Nein“, wiederholte sie.<br />
Energisch rührte er den Löffel um, sodass die Milch über das Glas schwappte. Dann legte er den Löffel beiseite und trank. Dabei öffnete er die Haustür. Es schneite immer noch.<br />
„Gottverdammt“, stöhnte Cobbs und warf das Glas in die Nacht hinaus.<br />
„Du brauchst diese Shakes nicht, hörst du?“, rief Anna ihm nach, als er losstapfte. „Du bist <em>nicht </em>abhängig von ihnen!“<br />
Doch Cobbs hörte nicht mehr zu.<br />
Bald war das Haus verschwunden. Die Einfahrt. Die Lichter. Es gab nur noch ihn und die Nacht.<br />
Die Kälte drang in all seine Poren. Immer unaushaltbarer schien sie zu werden, je mehr er sich dem Tatort näherte.<br />
Eingequetscht.<br />
Eingequetscht zwischen zwei Terminen.<br />
Immer und immer wieder wiederholte Cobbs die Worte in seinem Kopf. Bald fiel er in eine Art Trancezustand. Seine Gedanken kreisten wirr umher. Wie konnte jemand so grausam sein? Wie konnte jemand einen Menschen als simplen Gegenstand behandeln, dem man lästigerweise Zeit schenken musste? Das ging einfach nicht in seinen Kopf.<br />
Bellte da nicht ein Hund?<br />
Cobbs drehte sich um. Nichts war zu sehen. Doch halt … war das nicht ein Schatten gewesen?<br />
Mit zusammengekniffenen Augen versuchte er das Schneetreiben zu durchdringen. Ohne Erfolg.<br />
Er stapfte weiter.<br />
Die Strasse, in der das Haus lag, war nicht einladend. Die Häuser bogen sich unter den Schatten, welche die knorrigen Bäume warfen, und mindestens die Hälfte der Strassenlampen war kaputt. Obwohl der Tatort am anderen Ende der Strasse lag, waren die roten Absperrbänder schon von weitem zu sehen. Cobbs umklammerte die Waffe fester. Die Wahrscheinlichkeit, auf den Mörder zu treffen, war zwar klein, aber vorhanden. Fürs Erste ging es ihm vor allem darum, Beweise zu sammeln, welche die Polizisten übersehen hatten. Je näher er dem Tatort kam, desto langsamer wurden seine Schritte. Vor der Absperrung blieb er schliesslich stehen.<br />
Das Haus des Opfers war sehr heruntergekommen. Mörtel bröckelte, Ziegel waren vom Dach gefallen. Niemand wollte hier freiwillig leben, ausser, das Einkommen liess es nicht anders zu. Cobbs stieg über die Bänder und ging auf das Haus zu. Dabei schaute er nach links und nach rechts. Wieder hatte er das Gefühl, jemanden gesehen zu haben. Oder …?<br />
Energisch stiess er die Tür auf und fand sich in einem dunklen Flur wieder. Während er nach dem Lichtschalter suchte, hielt er nach Bewegungen im Schatten Ausschau. Nichts.<br />
Endlich fand er den Schalter.<br />
Cobbs sog die Luft ein und stiess sie pfeifend wieder aus.<br />
Hier herrschte das totale Chaos. Lampen, Schränke, so ziemlich alles, das umstürzen konnte, war umgestürzt. Doch was war das? Auf dem Boden, beinahe unübersehbar, ein weiterer Stofffetzen. Wie konnte die Polizei das nur übersehen haben? Im ersten Ärger hätte er beinahe den Knopf auf dem Gerät gedrückt. Doch dann zog er seine Hand zurück und bückte sich.<br />
Etwas an diesem Fetzen kam ihm bekannt vor. Gefährlich bekannt.<br />
Dunkel erinnerte er sich daran, wie Anna vor ihm im Flur gestanden war.<br />
Was? Warum dachte er gerade jetzt an sie?<br />
Kopfschüttelnd richtete er sich wieder auf und setzte seine Suche fort. Doch die Polizei hatte sonst gründliche Arbeit geleistet. Nirgendwo befanden sich weitere Beweisstücke. Sie lagen alle bereits im Polizeirevier, wo er heute Morgen gewesen war.<br />
Gedankenverloren sah Cobbs aus dem Fenster. Der Mond war zwischen den Wolken hervorgebrochen. Die Wand neben dem umgestürzten Schrank wurde in fahles Licht getaucht.<br />
Er brauchte sich nicht umzudrehen. Er spürte instinktiv jemanden hinter sich stehen.<br />
„Wer bist du?“, fragte er.<br />
„Liebling.“ Die Stimme seiner Frau.<br />
Und da wurde ihm alles klar. Der Morgenmantel. Sie trug ihn praktisch nie. Aber sie hatte ihn getragen. Um das zerrissene Abendkleid zu verdecken.<br />
„Du hast ihn umgebracht“, sagte Cobbs. Er sagte es emotionslos. Obwohl in seinem Inneren Wut aufstieg.<br />
„Ja“, erwiderte sie ebenso kühl.<br />
„Warum?“<br />
„Es war notwendig. Er drängte sich immer mehr auf. Also musste ich ihn früher oder später abschieben. Er sollte endlich begreifen, dass er mir unwichtig war.“<br />
„Nun? Das hat er. Hat er bestimmt.“ Cobbs bleckte die Lippen.<br />
„Zuerst verbrachte ich ja noch gerne Zeit mit ihm. Aber irgendwann wurde er mir lästig. Ich begann, meinen Terminplan zu füllen, damit ich keine Zeit mit ihm verbringen musste.“<br />
„Dein Terminplan war vorher schon voll.“<br />
„Aber er musste <em>noch</em> voller werden. Schatz &#8230; es war doch seine Schuld. Er hat sich selbst immer wieder zwischen meine Termine gequetscht. Jedem normalen Menschen wäre schon längst die Luft ausgegangen. Jeder hätte doch eingesehen, unerwünscht zu sein.“<br />
Cobbs erwiderte nichts. Still glitt seine Hand zum Gerät. Ein Knopfdruck genügte.<br />
„Schatz? Ich habe es doch für <em>dich</em> getan. Nur für dich!“<br />
„Weil ich dir wichtiger bin? Das glaube ich kaum. Sonst hättest du dich gar nicht erst auf ihn eingelassen.“<br />
„Ich weiss, es war ein Fehler. Aber &#8230;“<br />
„Ich habe über meinen Beruf nachgedacht.“ Er drehte sich zum Fenster.<br />
Anna legte die Hand flehend auf seine Schulter, doch er streifte sie ab.<br />
„Und das einzige, was mir daran gefällt, ist, dass ich in den Pausen ab und zu einen Milchshake trinken kann.“<br />
„Gott! Sag so etwas nicht! Du bist nicht abhängig!“<br />
Cobbs grinste böse. „Ich <em>bin</em> abhängig. Jeder Inspektor ist von etwas abhängig.“<br />
Draussen heulten die Polizeisirenen.<br />
Cobbs sah wieder aus dem Fenster. Er zündete sich eine Zigarre an.<br />
Die Polizisten hatten das Haus schon fast erreicht.<br />
„Ich müsste dir böse sein, weil du mich hintergangen hast“, sagte er und blies ihr den Rauch ins Gesicht.<br />
Sie starrte ihn stumm an. Ihr Gesicht war bleich.<br />
Er war es vielleicht.<br />
„Vielleicht auch nicht.“<br />
Vielleicht war er auch einfach nur müde.<br />
„Vielleicht bin ich auch einfach nur müde“, sagte er.<br />
Zwei starke Polizistenarme packten sie.<br />
Nach kurzen Streitigkeiten und Erklärungen wurde sie abgeführt.<br />
Cobbs stieg über die Absperrbänder. Dann nahm er die Zigarre aus dem Mund und warf sie in die Nacht hinaus. Was würde er für einen verdammten Milchshake geben.<br />
Es hatte aufgehört zu schneien.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/existiertleiderschon.wordpress.com/1364/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/existiertleiderschon.wordpress.com/1364/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/existiertleiderschon.wordpress.com/1364/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/existiertleiderschon.wordpress.com/1364/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/existiertleiderschon.wordpress.com/1364/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/existiertleiderschon.wordpress.com/1364/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/existiertleiderschon.wordpress.com/1364/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/existiertleiderschon.wordpress.com/1364/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/existiertleiderschon.wordpress.com/1364/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/existiertleiderschon.wordpress.com/1364/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/existiertleiderschon.wordpress.com/1364/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/existiertleiderschon.wordpress.com/1364/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/existiertleiderschon.wordpress.com/1364/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/existiertleiderschon.wordpress.com/1364/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=existiertleiderschon.wordpress.com&amp;blog=7061212&amp;post=1364&amp;subd=existiertleiderschon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Games (Ausblick)</title>
		<link>http://existiertleiderschon.wordpress.com/2012/01/25/games-ausblick/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 20:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoshi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>

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		<description><![CDATA[2012 werden wieder so einige Spiele erscheinen, die ich mit Spannung erwarte. - The Last of Us (postapokalyptisches Action-Adventure von den Uncharted-Machern) - The Last Guardian (der quasi-Nachfolger von Ico und Shadow of the Colossus) - Silent Hill 8 (auch &#8222;Downpour&#8220; genannt. Bin gespannt, da ein anderes Entwicklungsteam als üblich dran werkelt) - Catherine (soll [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=existiertleiderschon.wordpress.com&amp;blog=7061212&amp;post=1362&amp;subd=existiertleiderschon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2012 werden wieder so einige Spiele erscheinen, die ich mit Spannung erwarte.</p>
<p>- The Last of Us (postapokalyptisches Action-Adventure von den Uncharted-Machern)<br />
- The Last Guardian (der quasi-Nachfolger von Ico und Shadow of the Colossus)<br />
- Silent Hill 8 (auch &#8222;Downpour&#8220; genannt. Bin gespannt, da ein anderes Entwicklungsteam als üblich dran werkelt)<br />
- Catherine (soll bald erscheinen. Eine Art Puzzle-Spiel)<br />
- GTA 5 (dazu muss man wohl nicht mehr viel sagen)</p>
<p>Schlussendlich seien hier der Vollständigkeit wegen auch die Retro-Games aufgelistet, die ich mir noch zulegen will:</p>
<p>- Ehrgeiz (komischer Name, aber anscheinend ein Square-Prügelspiel (!) mit Cloud und Tifa in &#8222;Gastrollen&#8220;)<br />
- Avenging Spirit (uralter GB-Titel, den ich mal gespielt habe)<br />
- Parasite Eve 2 (auch ein Square-Spiel, Mischung aus Resident Evil und FF?)</p>
<p>Nachtrag: Wunschtitel, auf die ich wohl ewig warten werde:</p>
<p>- ein neues Drakan<br />
- ein neues Medievil<br />
- ein neues Alundra<br />
- Terranigma 2<br />
- FFVI-2</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/existiertleiderschon.wordpress.com/1362/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/existiertleiderschon.wordpress.com/1362/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/existiertleiderschon.wordpress.com/1362/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/existiertleiderschon.wordpress.com/1362/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/existiertleiderschon.wordpress.com/1362/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/existiertleiderschon.wordpress.com/1362/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/existiertleiderschon.wordpress.com/1362/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/existiertleiderschon.wordpress.com/1362/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/existiertleiderschon.wordpress.com/1362/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/existiertleiderschon.wordpress.com/1362/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/existiertleiderschon.wordpress.com/1362/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/existiertleiderschon.wordpress.com/1362/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/existiertleiderschon.wordpress.com/1362/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/existiertleiderschon.wordpress.com/1362/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=existiertleiderschon.wordpress.com&amp;blog=7061212&amp;post=1362&amp;subd=existiertleiderschon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Hoffentlich</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 14:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoshi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Hoffentlich ist der Briefkasten nicht explodiert. Der Blauwal nicht gestorben. Das Treffen nicht abgesagt. Hoffentlich ist das Bein nicht gebrochen. Das Nashorn nicht verschwunden. Das WC nicht verstopft. Hoffentlich ist der Tiger nicht hungrig. Der Chef nicht böse. Das Brot nicht vergammelt. Hoffentlich ist der Kopf noch auf den Schultern. Der Stift in der Hand. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=existiertleiderschon.wordpress.com&amp;blog=7061212&amp;post=1358&amp;subd=existiertleiderschon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hoffentlich ist der Briefkasten nicht explodiert.<br />
Der Blauwal nicht gestorben.<br />
Das Treffen nicht abgesagt.<br />
Hoffentlich ist das Bein nicht gebrochen.<br />
Das Nashorn nicht verschwunden.<br />
Das WC nicht verstopft.<br />
Hoffentlich ist der Tiger nicht hungrig.<br />
Der Chef nicht böse.<br />
Das Brot nicht vergammelt.<br />
Hoffentlich ist der Kopf noch auf den Schultern.<br />
Der Stift in der Hand.<br />
Die Rakete im Hintern.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/existiertleiderschon.wordpress.com/1358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/existiertleiderschon.wordpress.com/1358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/existiertleiderschon.wordpress.com/1358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/existiertleiderschon.wordpress.com/1358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/existiertleiderschon.wordpress.com/1358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/existiertleiderschon.wordpress.com/1358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/existiertleiderschon.wordpress.com/1358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/existiertleiderschon.wordpress.com/1358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/existiertleiderschon.wordpress.com/1358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/existiertleiderschon.wordpress.com/1358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/existiertleiderschon.wordpress.com/1358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/existiertleiderschon.wordpress.com/1358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/existiertleiderschon.wordpress.com/1358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/existiertleiderschon.wordpress.com/1358/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=existiertleiderschon.wordpress.com&amp;blog=7061212&amp;post=1358&amp;subd=existiertleiderschon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Yoshi</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Döner</title>
		<link>http://existiertleiderschon.wordpress.com/2012/01/24/doner/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 16:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoshi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Je nach Bedarf Ich mir lobe Döner mit Scharf Oder ohne<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=existiertleiderschon.wordpress.com&amp;blog=7061212&amp;post=1354&amp;subd=existiertleiderschon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Je nach Bedarf<br />
Ich mir lobe<br />
Döner mit Scharf<br />
Oder ohne</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/existiertleiderschon.wordpress.com/1354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/existiertleiderschon.wordpress.com/1354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/existiertleiderschon.wordpress.com/1354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/existiertleiderschon.wordpress.com/1354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/existiertleiderschon.wordpress.com/1354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/existiertleiderschon.wordpress.com/1354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/existiertleiderschon.wordpress.com/1354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/existiertleiderschon.wordpress.com/1354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/existiertleiderschon.wordpress.com/1354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/existiertleiderschon.wordpress.com/1354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/existiertleiderschon.wordpress.com/1354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/existiertleiderschon.wordpress.com/1354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/existiertleiderschon.wordpress.com/1354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/existiertleiderschon.wordpress.com/1354/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=existiertleiderschon.wordpress.com&amp;blog=7061212&amp;post=1354&amp;subd=existiertleiderschon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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